Love Yourself.

Posted: 27. Dezember 2017 by belletristic

Unzertrennlich.

Es gibt viele Paare, die nur als Combo funktionieren und als solche fest in unseren Köpfen verankert sind: Justin und Selena, Kino und Popcorn, Gin und Tonic, Batman und Robin. Denselben Status haben ungefähr auch das neue Jahr und der gute Vorsatz.

So sehr Neujahrsvorsätze auch belächelt werden, irgendwie finden sie immer wieder den Weg zu uns. Bewusst. Unbewusst. Semi-offiziell. Ich habe keinen Vorsatz fürs neue Jahr. Ich habe einen neuen Gedanken – und lasse einen alten zurück. Inwiefern ist das weltbewegend? Ehrlichgesagt, gar nicht. Und darin liegt die Krux. Etwas Neues muss nicht immer spektakulär sein, eine Veränderung nicht radikal.

Und täglich grüsst das Murmeltier.

Im Alltag begegnet uns stets dieser eine Gedanke. Ein Gedanke der Sorte „Negativ“. Immer wieder spaziert er durch unseren Kopf. Oftmals in den unpassendsten Momenten, meistens ganz routiniert. So als gehöre er fest zu uns und unserem Tagesablauf. Dabei wollen wir das gar nicht.

Dieser Gedanke kann für mich und dich ganz unterschiedlich sein. Von „Ich bin ungeschickt“, „Ich bin nicht intelligent“ bis hin zu „Ich bin keine gute Mutter“ oder „Ich bin unattraktiv“ – alles ist möglich. Das Spekturm ist nahezu grenzenlos.

Wohlwissend, dass dieser eine Gedanke uns ständig bremst, negativ beeinflusst oder verletzt, lassen wir ihn Tag für Tag zu. Weshalb? Masochismus? Ein tiefer Komplex? Schwer zu beantworten. In den meisten Fällen tippe ich jedoch auf Unsicherheit. Unsicherheit, die meist aufgrund von Vergleichen entsteht. Der Vergleich findet dabei nicht zwingend personenbezogen statt, sondern oftmals bezogen auf die Allgemeinheit. Bezogen auf Normen, die niemand von uns mag und ach so gerne bekämpft, jedoch selten aufzubrechen schafft. Nicht einmal für sich selbst, geschweige denn für eine breite Mehrheit.

Die Lösung liegt ganz nah. Und doch tun wir uns ganz schwer. Ein Murmeltier braucht seinen Winterschlaf. Wieso machen wir es nicht bettfertig?

Positive mind, positive life.

Jeder von uns hat seine guten und seine schlechten Charakteristiken. Jeder von uns hat seine Stärken. Statt mit dem Leuchtstift stets die negativen Eigenschaften hervorzuheben, sollten wir unsere Talente damit bepinseln. Er leuchtet dann nämlich viel heller.

Dein positiver Gedanke kann etwas ganz Simples sein. „Ich bin kollegial“, „Ich koche sehr gut“, „Ich bin wortgewandt“, „Meine Haare sind so pflegeleicht“ – egal was, hauptsache es entspricht dir und gibt dir ein gutes Gefühl.

Ab dem neuen Jahr wünsche ich mir für dich und für mich, dass die Schwächen losgelassen und die Stärken festgehalten werden. Worin bist du stark? Was gefällt dir an dir besonders gut? Wofür wirst du oft gelobt? Mache diesen Gedanken über dich selbst zum festen Bestandteil deines Alltags. Schläfere den negativen Gedanken ein und ersetze ihn durch einen neuen, positiven Gedanken. Verschönere dein Selbstbild. Sei dein eigener Picasso.

Liebe dich selbst.

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